Über

Drew Mazyck ist bildender Künstler in Freiburg im Breisgau. Er studierte an der Goethe Universität Frankfurt am Main bei Professorin Kerstin Gottschalk.

In seiner künstlerischen Arbeit setzt er sich vor allem mit dem fragmenthaften und ungreifbaren Charakter menschlicher Erfahrung auseinander. Dies spiegelt sich in seinen abstrakten Formen und der Verweigerung des klar-Verständlichen wieder. Eine Arbeit soll auch etwas Ungreifbares behalten. Vor allem in den Momenten, in denen wir ihr am nähesten sind.

Dieses Ethos in seiner künsterlischen Arbeit ist maßgeblich biographisch geprägt. Zunächst durch das Aufwachsen in einem stark migrantisch geprägten Stadtteil Frankfurt am Mains und die eigene Migrationsgeschichte. Hierdurch machte er schon früh immer wieder die Erfahrung, dass der eigenen Identität etwas Bruchstückhaftes innewohnt. Ein Stück Heimat, das immer wo ganz anders ist, als man selbst.

In seinem Bachelor und Master in Soziologie widmete er sich eben diesem Fragmentarischen aus sozialpsychologischer und philosophischer Ebene. Die wichtigsten Einflüsse waren hier zunächst der Post-Strukturalismus und später die Psychoanalyse Jaques Lacans und dessen philosophischen Erben.

Letztlich ist die Kunst für ihn die konsequente Weiterführung der Philosophie. Denn dort, wo das Denken und Beschreiben menschlicher Erfahrung an seine Grenzen kommt, beginnt die künstlerische Auseinandersetzung. Und auf das intellektuelle Anerkennen des Fragmentarischen folgt das Erleben.